Schuhfreie Schule?

Es ist nicht kompliziert, aber es hat eine große Wirkung, wenn die Kinder ihre Schuhe am besten schon beim Betreten der Schule ausziehen. 

Einige behaupten, es sei schwieriger, jemanden in Socken auszuschimpfen, aber eine „schuhfreie Schule“ hat noch viele weitere Vorteile. Die Schule bleibt viel sauberer, wenn keine Schuhe getragen werden, was bedeutet, dass die Kinder den Boden im Unterricht oder in den Pausen nutzen können. 

Die Reinigungskosten können um bis zu 27 % gesenkt oder die Reinigungsqualität um 27 % gesteigert werden – bei gleichem Ressourceneinsatz. Der Verschleiß der Böden wird minimiert, da Sand sehr schädlich für alles in Schulgebäuden ist. Die winzigen Sandkörner wirken wie Schleifpapier auf allen Oberflächen. Viele Lernmöbel bestehen heute aus Schaumstoff und Möbelstoff. Beides hält bis zu doppelt so lange, wenn die Kinder keine Schuhe tragen. Außerdem ist der Lärmpegel in einer schuhfreien Schule deutlich niedriger.

  • Es gibt wichtige Entscheidungen zu treffen, wenn eine Schule das schuhfreie Konzept wählt:
  • Sollen alle schuhfrei sein – auch Mitarbeiter, Eltern und Gäste?
  • Wie werden die Kinder in die Entscheidung einbezogen, damit sie verstehen, warum eine schuhfreie Schule eine gute Idee ist?
  • Es muss ein Plan erstellt werden, damit die Kinder wissen, was auf sie zukommt.
  • Wie erleben Besucher die neuen schuhfreien Regeln in der Schule? Sollen Eltern beispielsweise ihre Schuhe ausziehen oder blaue Überschuhe tragen, wie man sie aus Schwimmbädern kennt?
  • Wie gehen die Kinder mit nassen Böden oder Unfällen auf den Toiletten um, wenn sie keine Schuhe tragen? Soll es Ersatzschuhe an den Toiletten geben?

Die schuhfreie Schule sollte eine sinnvolle und praktische Aufbewahrungslösung für die Schuhe der Kinder vorsehen, vorzugsweise in der Nähe der Schuleingänge.

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